Modernes Gesundheitsmanagement – Bürohund und “Welpernzeit”

 In Arbeitswelt

Die Kinder spielen in der Betriebskita und die Großeltern werden im betrieblichen Seniorenheim versorgt – was könnte also den nächsten Schritt in Richtung des ganzheitlichen Arbeitsplatzes der Zukunft darstellen? Genau, der Bürohund! Wir verraten Ihnen, warum Hunde am Arbeitsplatz die Leistungsfähigkeit Ihrer Mitarbeiter erhöhen, und weshalb Sie ernsthaft über die sogenannte “Welpernzeit” nachdenken sollten:

Bürohund auf Platz 3 der Top-Benefits

Derzeit leben circa 8,4 Millionen Hunde in deutschen Privathaushalten, viele der Besitzer sind Vollzeit beschäftigt und würden ihren Vierbeiner verständlicherweise gerne ins Büro mitnehmen. Schließlich sind Hunde als Rudeltiere sehr soziale Wesen, die nicht ohne Weiteres acht bis neun Stunden allein zuhause bleiben können, bis Herrchen oder Frauchen von der Arbeit zurückkommen. Hundesitter sind allerdings oft zu teuer und auch nicht unbedingt die optimale Lösung – schließlich möchte man ja auch Zeit mit seinem pelzigen Freund verbringen. Kununu hat ein Ranking davon erstellt, was Angestellte sich von Ihren Arbeitgebern wünschen und direkt nach flexiblen Arbeitszeiten und Home Office folgt der Bürohund bereits auf Platz 3. Jeder dritte Mitarbeiter würde den Job wechseln, damit er seinen Hund mit zur Arbeit bringen kann und jeder zweite wäre sogar bereit, dafür auf eine Gehaltserhöhung verzichten.

Bürohunde gegen Burnout

Doch nicht nur um neue Bewerber zu überzeugen oder geschätzte Arbeitnehmer zu halten, sollten Sie darüber nachdenken, Hunde im Büro zu erlauben. Beim Tierestreicheln wird nämlich das Glückshormon Oxytocin ausgeschüttet, das nachweislich stressreduzierend sowie angstlösend wirkt und den Blutdruck senkt. Somit wirken sich Bürohunde positiv auf die Gesundheit der Mitarbeiter aus und fungieren als wirksame Burnout-Prävention. Darüber hinaus sorgen sie für ein positiveres Betriebsklima und steigern so die Leistungsfähigkeit und Kreativität der Mitarbeiter und das Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Die Mittagspause draußen an der frischen Luft mit einem Hundespaziergang zu verbringen, ist ebenfalls gesünder, als den ganzen Tag im stickigen Büro zu sitzen. Durch all diese positiven Effekte werden Krankheitskosten merklich reduziert und das Unternehmen spart sich nachweislich bares Geld.

Neuer Trend: Die “Welpernzeit”

Damit der vierbeinige Teamzuwachs allerdings niemanden von seiner Arbeit ablenkt, indem er unangenehm auffällt, ist eine solide Erziehung unabdingbar. In den USA ist deshalb gerade der Trend der “Elternzeit” für ein neues Haustier zu beobachten. Und das aus gutem Grund – denn gerade in den ersten Wochen ist eine Sozialisierung und Eingewöhnung des Hundewelpen unabdingbar, um eine Bindung aufzubauen und ihm gutes Benehmen beizubringen, angefangen bei der Stubenreinheit. Somit ist die sogenannte “Welpernzeit” gar nicht so uneigennützig, denn ein Bürohund muss auch erst einmal entsprechend ausgebildet werden, bevor er arbeitsplatztauglich ist. Dann aber kann er eine wahre Bereicherung sein, weshalb man die “Welpernzeit” getrost als eine Methode des modernen Gesundheitsmanagements bezeichnen kann. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten also, die 2019 sicherlich auch in Deutschland ankommen wird.

 

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Markus Schneider, Geschäftsführer

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